So esse ich: Fastenzeit – Kein Zucker, kein Weizen

So esse ich: Fastenzeit – Kein Zucker, kein Weizen

Letzte Woche hat die alljährliche Fastenzeit begonnen und ich muss gestehen, das Ganze wäre fast an mir vorbei gegangen, hätte es mir im letzten Moment nicht doch noch ein Vögelchen gezwitschert … Und so habe ich mir Last-Minute-mäßig doch noch etwas überlegt.

Nun könnte man meinen, dass ich mich als Food Coach ja sowieso schon gesund ernähre und eigentlich gar keine Fastenzeit nötig haben müsste. Der Gedanke ist natürlich nicht falsch und ja, ich achte sehr darauf, dass ich mich gesund und ausgewogen ernähre. Aber: Auch ich entkomme nicht jeder süßen Versuchung. Was auch in Ordnung ist, denn ich bin kein Fan von dogmatischen und absoluten Ansätzen. Für mich bedeutet Essen vornehmlich Freude und Genuss und daher gehört auch eine gewisse Entspanntheit, was meine Ernährung betrifft, dazu. Und dennoch möchte ich die Fastenzeit nutzen, um mal wieder gezielt auf zwei “Bösewichte” zu verzichten: Industriezucker und Weizenmehl. Warum? Weil diese beiden zu den mit am stärksten verarbeiteten Nahrungsmitteln gehören.

Schon letztes Jahr habe ich 30 Tage auf Zucker verzichtet und darüber berichtet wieso, weshalb und warum ich das mache. (Die entsprechenden Artikel findest Du hier: 30 Tage ohne Zucker) Und mit Weizen ist es ähnlich wie mit Industriezucker: Durch die Raffinierung und Verarbeitung wird das Nahrungsmittel so verändert, dass nicht viel des ursprünglichen Produktes zurück bleibt. Nährstoffe wie Vitamine, Mineralien, Enzyme, Ballaststoffe etc. werden dabei entfernt. Diese sind jedoch sowohl an der Verdauung und Verstoffwechselung der Nahrungsmittel als auch der Blutzuckerregulation maßgeblich beteiligt. Deren Abwesenheit wiederum führt dazu, dass raffinierte Kohlenhydrate (Zucker, Weizen) den Blutzuckerspiegel stark ins Schwanken bringen können, was zum einen zu einem Teufelskreis von Verlangen nach Süßem führen kann (eine Folge kann Diabetes sein) und zum anderen zu verschiedenen weiteren Beschwerden wie Verdauungsstörungen und auch Mineralstoff- und Vitaminmangel. (Die im Rahmen der Verdauung von Zucker benötigten Mineralien und Vitamine werden bei einer ansonsten auch eher vitalstoffarmen Ernährungsweise aus den körpereigenen Depots genommen.) (Siehe auch: 30 Tage ohne Zucker – Vom Zuckerkonsum und der Sucht)

So möchte ich die diesjährige Fastenzeit nutzen, um einmal mehr zu testen, wie es mir ganz ohne diese beiden Nahrungsmittel geht. Während der Fastenzeit esse ich daher …

keinen Industriezucker und jegliche Produkte, die Industriezucker enthalten: Süßigkeiten, Kuchen, Kekse, Desserts, Brot (ja, darin versteckt er sich häufig ungeahnt) usw. Eine Übersicht, in welchen Produkten Industriezucker noch enthalten sein kann, findest Du hier: 30 Tage ohne Zucker – vom Zuckerkonsum und der Sucht. Glücklicherweise fällt mir dieser Part nicht ganz so schwer, denn ich koche und backe schon seit langem nicht mehr mit Industriezucker und nutze lieber natürlichere Alternativen wie Kokosblütenzucker, Xylit, kalt geschleuderten Honig oder Ahornsirup.

kein Weizenmehl und jegliche Produkte, die Weizenmehl enthalten: Brot, Brötchen und Backwaren, Pizza und Pasta, Kuchen und Gebäck usw. Auch das fällt mir in meiner eigenen Küche nicht schwer. Schwieriger könnte es beim Essen außer Haus werden: das Brot vorm Essen, die Pasta beim Italiener, der Kuchen auf einem Geburtstag … Naja, wir werden sehen …

Wie wär’s? Machst Du mit? Auf meinem Blog findest Du übrigens nur Rezepte die frei von Industriezucker und Weizen sind:

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