Raum für Neues: Warum der Raum erst einmal leer sein darf

Raum für Neues: Warum der Raum erst einmal leer sein darf

Wie schafft man Raum für Veränderung und Neues? Warum ist Leere hierfür wichtig? Und wieso kommt die Einrichtung erst zum Schluss?

Es ist seit Ende letzten Jahres ein wenig still um mich geworden, da mein Fokus, aufgrund intensiver Projektphasen sowie einer Ausbildung zur Business Trainerin, weniger auf meinem Blog lag. Ab jetzt, möchte ich meinem Blog wieder mehr Raum schenken und um Raum geht es auch heute.

Der Traum von neuen Möglichkeiten

Wie oft wollen wir Dinge verändern, stellen uns vor, wie wir etwas anderes tun würden, träumen von neuen Möglichkeiten. Aber hätten wir überhaupt die Zeit und den Raum, etwas Neues entstehen zu lassen? Und wenn der Raum dann da ist, hätten wir den Mut, den Raum erst einmal leer werden zu lassen, bevor wir ihn wieder füllen? So oft sind wir versucht nach dem Abschluss einer Sache, uns direkt in die Nächste zu stürzen ohne, dass wir uns fragen, was möchte ich überhaupt als Nächstes tun? Welchen Traum möchte ich verwirklichen?

In den letzten Jahren, habe ich mich nach Abschluss einer Sache, zum Beispiel eines Projektes, oftmals direkt in das nächste Projekt gestürzt. Dies geschah aus unterschiedlichen Gründen, seien dies zum Beispiel Anfragen anderer gewesen oder aufgrund finanzieller Aspekte. Dieses Mal, nehme ich mir den Raum und die Zeit bewusst, um Klarheit über das zu bekommen, was ich entstehen lassen möchte.

Altes muss erst raus, um Platz für Neues zu haben

Um Neues entstehen zu lassen, darf das Alte erst einmal vollständig den Raum verlassen – was natürlich nicht immer direkt von heute auf morgen geschieht, sondern seine Zeit brauchen kann. Und dann, wenn der Raum leer ist, wird er auch nicht von heute auf morgen bis unter die Decke gefüllt sein. Vielleicht steht erst einmal nur ein Möbelstück darin, ein Tisch zum Beispiel,  und dann schaut man, was noch dazu passt (ich merke gerade wie gut diese Parallele zu meinem kürzlichen Umzug passt …). Dann weiß man welche Stühle dazu passen, aber die Lieferzeit dauert etwas.

Ein leerer oder spärlich gefüllter Raum kann sich durchaus unangenehm anfühlen. Richtig genutzt jedoch, beinhaltet er die Möglichkeit gänzlich Neues entstehen zu lassen. Das bedeutet nicht, dass man untätig in dem Raum rumsitzt und die weiße Wand anstarrt, sondern vielmehr, dass man gezielt überlegt, wie man ihn füllen möchte und was davon wirklich benötigt wird.

Die Einrichtung kommt zum Schluss

Also: Wenn Du etwas verändern möchtest oder Möglichkeiten für Neues schaffen möchtest, dann schaffe zunächst Platz und Raum und lasse Altes los.  Überlege Dir danach, wie Du diesen neuen Raum gestalten möchtest – das kann seine Zeit brauchen. Die tatsächliche Einrichtung, die Lieferung der Möbel und die Montage sozusagen, kommt erst ganz zum Schluss und ergibt sich, durch die wohlüberlegte Gestaltung, dann meist viel leichter und geschmeidiger.

Genau so gehe ich gerade vor und aktuell bin ich noch nicht ganz sicher, wie mein Raum 2017 konkret aussehen soll und was ich alles hinein stellen möchte. Ich weiß auch noch nicht, welche Form Natürlich Nadine annehmen wird. Rezepte wird es sicherlich wieder häufiger geben und mehr Impulse wie dieser. Lasse mich gerne wissen, was Du dazu denkst und auch, welche Impulse Du Dir wünschen würdest. Hierfür kannst Du unten ein Kommentar hinterlassen oder mich direkt anschreiben: hallo@natuerlichnadine.de. Ich freue mich, von Dir zu hören!

Foto: Unsplash / Philipp Berndt

About the Author

Leave a Reply