Gesund durch den Winter: Mit Curcumin & Goldener Milch (Golden Milk)

Gesund durch den Winter: Mit Curcumin & Goldener Milch (Golden Milk)

Letzte Woche habe ich im Rahmen der Artikel-Reihe „Gesund durch den Winter“ Vitamin C und seine antioxidative Wirkung vorgestellt. Auch heute geht es um Antioxidantien und zwar jene, die in Kurkuma, auch als Gelbwurz bekannt, vorkommen. (Antioxidantien machen freie Radikale und andere Fremdkörper (wie Grippe- oder Erkältungsviren) im Körper unschädlich. Freie Radikale entstehen unter anderem im Rahmen der Verdauung und gelangen auch durch Umwelt- und Nahrungsgifte in unseren Körper oder entstehen vermehrt im Rahmen von Krankheiten. Sie greifen unsere Zellen an und können den Organismus schwächen. Siehe auch: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/antioxidantien-ia.html)

Curcumin, der in Kurkuma vorkommende sogenannte Sekundäre Pflanzenstoff, verleiht der Wurzel ihre gold-gelbe Farbe. Aber neben seiner Eigenschaft intensiv zu färben (wer mit Kurkuma arbeitet, möchte ggf. Einweghandschuhe verwenden …), hat Curcumin weitaus mehr zu bieten. Curcumin, das in der ayurvedischen Medizin schon seit Jahrtausenden ein hohes Ansehen genießt, werden sowohl verdauungsfördernde, antikanzerogene (Krebs-hemmende), antibakterielle, als auch entzündungshemmende und eben antioxidative Eigenschaften nachgesagt. Und gerade die letzteren drei sind in den Wintermonaten enorm hilfreich und unterstützen unser Immunsystem im Kampf gegen Erkältung, Grippe & Co. Curcumin ist übrigens auch für die gelbe Farbe des Currypulvers verantwortlich und daher kennt man Kurkuma wahrscheinlich hauptsächlich. Allerdings hat kann man mit der Wurzel noch viel mehr machen!

Ein, wie ich finde, besonders schönes und im Winter wärmendes Rezept mit Kurkuma ist die sogenannte „Goldene Milch“ („Golden Milk“). Die Zusammensetzung des, aus dem Ayurveda stammenden, Rezeptes fördert die Wirkung von Curcumin um ein Vielfältiges, denn: das enthaltene Kokosöl ermöglicht den Stoffwechsel des fettlöslichem Curcumins und der ebenso enthaltene Pfeffer fördert die Aufnahme von Curcumin im Körper.

Kurkuma, Kokosöl, Pfeffer? Hört sich erst einmal nach einer verrückten Zusammensetzung an … In warmer Milch und ergänzt um etwas Honig oder Ahornsirup wird es meiner Meinung nach allerdings zum Wohlfühlgetränk schlechthin – ein Herzwärmer sozusagen -, das ich insbesondere am Abend zum Runterkommen und Entspannen unglaublich gerne genieße.

Aber wie funktioniert das Ganze nun? Zum Rezept gehört zunächst die Herstellung von Kurkuma-Paste, die für mehrere Portionen ausreicht und sich bis zu zwei Wochen im Kühlschrank hält. Pro Tag kann davon 1/2 Teelöffel verzehrt werden – in der Form von goldener Milch, aber auch im Müsli oder Smoothie.

Kurkuma-Paste (für mehrere Portionen)

Was kommt rein?

30 g Kurkuma
125 ml Wasser
3 EL Kokosfett (30 g)
1 TL Pfeffer

Was ist zu tun?

Wasser und Kurkuma in einen Topf geben, leicht erhitzen und bei niedriger Temperatur zu einer Paste anrühren (ca. 7 bis 10 Minuten). Zum Schluss Pfeffer und Kokosöl unterrühren. Im Kühlschrank lagern

Goldene Milch („Golden Milk“) (1 Portion)

Was kommt rein?

200-250 ml pflanzliche Milch (Mandel, Soja, Hafer, …)
1/2 TL Kurkuma-Paste (siehe oben)
Honig, Ahornsirup

Was ist zu tun?

Milch erhitzen und die Kurkuma-Paste zusammen mit etwas Honig oder Ahornsirup unterrühren.

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