Der Saft-Kur-Bericht – Teil II: 3 Tage sind doch nicht 3 Tage

Der Saft-Kur-Bericht – Teil II: 3 Tage sind doch nicht 3 Tage

Nun muss ich manch einen vielleicht enttäuschen, denn der Name trügt: Eine 3-Tage-Detox-Kur beschränkt sich nicht rein auf drei Tage, denn die Vorbereitung ist die halbe Miete, damit sich die Kur auch wirklich auszahlt. So habe ich bereits drei Tage vor Beginn des Cleanses den Konsum von Genussmitteln – Kaffee, Alkohol, Zucker usw. – sowie tierischen Eiweißen reduziert und am Tag vor Beginn komplett darauf verzichtet.

Zum einen hat dies den Vorteil, dass Entzugserscheinung wie Kopfschmerzen, die beispielsweise durch den Verzicht auf Kaffee (auch wenn ich nur ein bis zwei Tassen pro Tage trinke), bereits vor Beginn der Kur weitestgehend abgehakt werden können. Zum anderen wird der Körper so auf die bevorstehende Entlastung und Reinigung vorbereitet und eingestellt.

Tag 1 – Müde und unkonzentriert

Den ersten Tag habe ich mich eher matt, müde, unkonzentriert und ein wenig duselig im Kopf gefühlt. Daher möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass sich im Rahmen des Cleanses eine Auszeit durchaus empfiehlt. Hierfür kann gut das Wochenende genutzt werden (gerade für die ersten beiden Tage) oder man nimmt sich bewusst frei. Dies hat zum einen den Vorteil, dass Begleiterscheinungen, wie Kopfschmerzen oder Müdigkeit, leichter hingenommen werden können und zum anderen kann man diese Zeit nutzen,  um sich und seinem Körper wieder einmal bewusst Aufmerksamkeit zu schenken – etwas, wozu wir im vollen Alltag doch viel zu selten kommen.

Um die Begleiterscheinungen zu minimieren habe ich viel getrunken – klares, stilles Wasser und Kräutertee –, mir Leberwickel gemacht und mit frischer Luft und leichten Yogaübungen Abhilfe geschafft. Im Rahmen des Cleanses sollte man sich körperlich nicht überanstrengen, da der Kreislauf zum Teil etwas instabil sein kann. Die Spinning- oder Hot-Yoga-Stunde sollte daher lieber auf später verschoben werden.

Tag 2 – Fröstelnd und launisch

Am zweiten Tag sah es in Sachen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche schon besser aus, dafür meldete sich ein gewisses Kältegefühl, was im Rahmen einer Saft-Kur ganz normal ist, da zum einen keine warmen Speisen eingenommen werden und die verringerte Kalorienzahl zu verringerter Wärmeproduktion durch die Verdauung führt. Warmer Tee, ein Bad, Sauna und die gute alte Wärmflasche wirken hierfür Wunder!

Neben dem Frösteln hatte ich am zweiten Tag auch mit der ein oder anderen Stimmungsschwankung zu kämpfen, die sich zum einen um die Kur an sich drehte: Während ich in dem einen Moment total motiviert bei der Sache war und mich darüber gefreut habe, dass ich meinem Körper so etwas Gutes gönne, so dachte ich doch in einem anderen Moment, ob ich es nicht einfach sofort sein lasse und mir jetzt was ordentliches zu essen kaufe. Die drei Tage fühlten sich plötzlich doch extrem lang an …

Zum anderen waren aber auch generelle Stimmungsschwankungen dabei, die ich zum Teil nicht konkret zuordnen konnte und die sich eher wie ein leichter Blues anfühlten. Aber auch hier haben wir es mit einer ganz normalen Begleiterscheinung zu tun, denn wenn wir uns und unserem Körper plötzlich vermehrt Ruhe und Aufmerksamkeit schenken und zusätzlich das große Paket an Ablenkung namens Essen (Essensbeschaffung, Essenszubereitung und auch noch Essensverdauung) wegfällt, so können durchaus Themen, Gedanken, Gefühle oder Emotionen hochkommen, die man zuvor vielleicht verdrängt hat.

Tag 3 – Fit und vital

Nachdem ich am zweiten Tag noch etwas in den Seilen hing, fühlte ich mich am dritten Tag einfach super! Ein Gefühl von Energie, Leichtigkeit und Vitalität hat die Müdigkeit abgelöst, Klarheit die Unklarheit und die Gedanken an Essen waren einfach weg. Gut ich gebe es zu, sicherlich hat auch der Gedanke geholfen, dass ich es nun fast geschafft hatte. Aber sogar der Abend bei Freunden, die ihr festes Abendessen aßen während ich Tee trank, konnte ich gut durchstehen.

Einen kurzen Moment überlegte ich an dem Tag sogar, ob ich verlängern soll, aber dann kam mir die Geburtstagsfeier in den Sinn, zu der ich am nächsten Tag eingeladen war – mit Mandelmilch hätte ich dort wohl eher nicht antanzen brauchen …

Die Nachbereitung: Mit kleinen Schritten zurück zur festen Nahrung

Genauso wie die Vorbereitung ist auch die Nachbereitung ein wichtiger Teil eines Detox-Programms, denn die Verdauungsorgane sind danach ein wenig „jungfräulich“ und können mit schwer verdaulicher Kost schnell überfordert sein. Ich verspürte mit der ersten festen Nahrung zum Beispiel direkt ein Grummeln in der Magengegend und war sehr schnell gesättigt.

Es empfiehlt sich daher ein sanfter Einstieg mit ein paar Tagen Obst- und Gemüse-fokussierter Ernährung, Getreide wie braunem Reis, Quinoa oder Amarant sowie weiterem Verzicht auf Genussmittel wie Alkohol, Zucker, Kaffee etc. Nicht zuletzt kann man so dieses schöne Gefühl des Erholtseins und der Leichtigkeit noch ein wenig länger aufrecht halten.

Fazit: Eine kleine Herausforderung, die sich lohnt

Für den Körper ist ein Cleanse eine ganz großartige Sache, denn hier wird ihm ermöglicht zu verschnaufen und sich zu reinigen, was gerade vor dem Hintergrund der vielen Schadstoffe aus Nahrung und Umwelt, mit denen unser Organismus ständig konfrontiert wird, wichtig ist.

Der Verzicht auf feste Nahrung ist zwar eine kleine Herausforderung – sowohl auf körperlicher und mentaler als zum Teil auch auf sozialer Ebene – und auch die drei Tage können sich zum Teil länger als drei Tage anfühlen und doch ist dieser Zeitraum aus meiner Sicht für jeden Einsteiger vollkommen machbar. Die Säfte der Yuiçery empfehlen sich hier, da sie sehr nährend sind und einen ohne größere Hungerattacken durch die Kur bringen und dazu schmecken sie auch noch lecker!

Last but not least: Spätestens das super Gefühl, wenn man die drei Tage geschafft hat und wenn man sich dann leicht und erholt fühlt, sind für mich Argument genug, um regelmäßig ein Saft-Cleanse durchzuführen.

Morgen gibt es in Teil III des Saft-Kur-Berichts eine Zusammenfassung meiner Top Tipps!

Wieso regelmäßiges detoxen sinnvoll ist, erfährst Du in Teil I des Saft-Kur-Berichts:
http://blog.natuerlichnadine.de/der-saft-kur-bericht-teil-i-warum-detoxen/ 

Die Saft-Cleanses der Yuiçery gibt es zwischen 1 bis 14 Tage ab einem Preis von EUR 34,50. Dabei werden verschiedene Pakete angeboten, die sowohl an den Geschmack, als auch den Bedürfnissen des Kunden angepasst sind. Bestellen kann man die Säfte hier: www.yuicery.de

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