Create healthy habits – Gesunde Gewohnheiten anstatt Verzicht

Create healthy habits – Gesunde Gewohnheiten anstatt Verzicht

Was hört man häufig, wenn es um einen gesunden Lebensstil geht? Dies und jenes darf man nicht, auf dies und das sollte man verzichten, weniger von dem und am besten nichts von jenem. Zucker, Weizen, Kaffee oder Zigaretten sind nur ein paar der Beispiele, um die es hier häufig geht. Bestimmte Ernährungsformen streichen einem auch gerne mal die Kohlenhydrate aus dem Speiseplan, während andere das Fett auf ein Minimum reduzieren.

Worauf ich hinaus will, ist der Gedanke, dass es bei einem gesunden Lebensstil scheinbar nur um Verzicht und Einschränkung geht. Meiner Meinung nach, baut ein nachhaltig gesunder Lebensstil aber nicht auf Verzicht. Vielmehr geht es darum den Fokus auf das zu setzen, was einem wirklich gut tut und Schritt für Schritt gesunde Gewohnheiten zu etablieren. Und plötzlich ist der vermeintliche „Verzicht“ nämlich gar kein Verzicht mehr.

Sehen wir uns doch einmal den Klassiker an: Jemand möchte aufhören zu rauchen. Derjenige wird sich vielleicht ein Datum setzen (das neue Jahr eignet sich natürlich hervorragend!) und dann aufhören. So, und zwei/drei Wochen später, vielleicht sind es auch zwei/drei Monate, raucht er doch wieder. Oder aber er nimmt zu, weil er das fehlende Rauchen mit Essen kompensiert. Wenn eins davon passiert, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sich derjenige rein auf den Verzicht konzentriert hat: Nicht rauchen zu dürfen. Aber genau darum werden sich seine Gedanken dann die ganze Zeit drehen oder er wird den Verzicht unbewusst kompensieren, zum Beispiel indem er mehr isst. „Unbewusst“ möchte ich an dieser Stelle betonen, denn oft merkt man gar nicht, wenn man einen Verzicht mit einer anderen Sache kompensiert.

Viel einfacher und nachhaltiger ist allerdings ein Vorgehen mit dem Fokus auf (neue) gesunde Gewohnheiten. Zum Beispiel kann dies sein, mehr Sport zu treiben oder mit dem Fahrrad ins Büro zu fahren anstatt das Auto zu nehmen, mehr naturbelassene Produkte zu kaufen oder öfters auf den Wochenmarkt zu gehen, sich täglich einen frischen Saft zu pressen, öfters zu kochen, einmal die Woche ein Bad zu nehmen usw. Je mehr Gutes man sich und seinem Körper tut, umso mehr wird man automatisch das, was einem weniger gut tut, nach und nach lassen können und vor allem auch lassen wollen! Plötzlich schmeckt die Zigarette gar nicht mehr oder der geliebte tägliche Schokoriegel ist viel zu süß geworden.

Wenn es einem nun aber dennoch darum geht eine unliebsame Gewohnheit aufzugeben, dann hat man es einfacher, wenn man sich neben dem Verzicht bewusst für ein gesundes Substitut – eine gesunde alternative Gewohnheit – entscheidet. Zum Beispiel kann man sich bewusst entscheiden, das Geld, dass man für Zigaretten ausgegeben hat, für die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio zu nutzen oder für den Kauf einer Saftpresse. Oder man nutzt die „Raucherpause“ für eine Runde an der frischen Luft – in diesem Fall dann natürlich ohne zu rauchen. Wenn man zukünftig auf das regelmäßige Stück Schokolade verzichten möchte, helfen alternative Snacks, wie Obst, getrocknete Früchte oder Nüsse. Auch ein Glas naturbelassenes Kokoswasser ist eine super Alternative – es schmeckt süßlich und ist dabei auch noch reich an guten Inhaltsstoffen. Den Substituten sind hier also keine Grenzen gesetzt!

Das Fazit ist also: Verzicht lässt an Verzicht denken und somit sollte der Fokus auf neuen, gesünderen Gewohnheiten liegen, wenn der gesunde Lebensstil nachhaltig bestehen soll. Ganz nach meinem Motto: Create healthy habits, not restrictions.

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